Frauenkirche mit Kirchhof

Die Kirche ist die älteste Zittauer Kirche und gehört zum Übergangsstil von der Romanik zur Gotik. Ihre Bauzeit ist nicht genau bekannt, aber sie wurde 1355 zum ersten Mal erwähnt. Der Kirchhof ist Ruhestätte zahlreicher Zittauer Persönlichkeiten.   
Bereits kurz nach 1200 befand sich in der Frauenvorstadt ein Komturhof des Johanniterordens mit seiner Kirche „Unsere lieben Frauen“. Die Frauenkirche, die auf einer sanften Anhöhe steht, wurde um 1260–1280 im spätromantisch-frühgotischen Übergangsstil erbaut, jedoch erst 1355 erstmalig erwähnt. 1473 brannte die Kirche und wurde 1535 kurz nach dem Wiederaufbau durch Blitzschlag wieder zerstört. Aus den Resten entstand eine neue, viel kleinere Kirche.Der Altar und eine reich mit Intarsien geschmückte Kanzel im Inneren der Kirche stammen aus dem Jahr 1619 und sind wertvolle Arbeiten ihrer Zeit. Am bedeutendsten und schönsten ist eine spätgotische Marienfigur mit Kind, die früher in der Johanniskirche stand. Auf dem Kirchhof finden sich Grabmäler aus der Renaissancezeit und der folgenden Epochen. Bedeutende Zittauer Bürger, wie z.B. Stadtbaumeister Carl August Schramm, der Chronist Carl Gottlob Morawek, der Geologe und Gymnasiallehrer Dr. Curt Heinke oder der Fabrikant Gustav Hiller, sind hier bestattet.
Anschrift: 
Hammerschmiedtstraße 8
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